KI Strategie

Shownotes

Wie gelingt der Sprung von ersten KI-Experimenten zu einer tragfähigen Strategie und warum reichen Effizienzgewinne als Ziel dabei nicht aus? In dieser Folge des CTO Need to Know Podcasts zeichnet Christoph Windheuser, Senior Manager bei Databricks Forward Deployed Engineering und ehemals Global Head Data & AI bei ThoughtWorks, gemeinsam mit Host Sven Johann nach, wie Unternehmen KI schrittweise einführen – von einfachen Assistenzsystemen bis hin zu weitgehend autonomen Prozessen und macht greifbar, welche organisatorischen Voraussetzungen dabei oft unterschätzt werden: Harnesses, Data Governance und der Umgang mit Schatten-IT.

Shownotes:

Kapitel:

-00:00:00 Einstieg & Vorstellung des Gastes -00:01:33 Warum es (noch) an KI-Strategien fehlt -00:04:30 Ziele einer KI-Strategie -00:07:55 Das 5-Stufen-Modell: autonomes Fahren als Blaupause -00:12:26 KI als Transformationsprojekt & das "Harness"-Prinzip -00:19:55 Arbeitsmarkt, neue Rollen und Bildung -00:27:30 Schatten-IT im KI-Zeitalter -00:32:30 Data Governance, Sicherheit & Zugriffsrechte für Agenten -00:43:40 Kosten, Modellwahl und die Rolle Europas -00:54:36 Qualität, Guardrails & der Umgang mit Nichtdeterminismus -01:00:19 Fazit: intern starten & gesellschaftliche Verantwortung

Weitere Hinweise

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00:01:16: Sven Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom CTO Need to Know Podcast heute mit Christoph Windhäuser, Christoph Langersehnter Podcast also in der Aufnahme mit dir. Wir reden heute über Strategie.

00:01:34: Sven Großes Thema, glaube ich bei allen Firmen. Bis der ideale Gast, also in den 90er in Paris, bei den, wo die ganzen Franzosen an neuronalen Netzwerken rumge gefummelt haben, da war es schon promoviert und dann über mehr Stationen SAP und Mini bei Ford Works gelandet. Da Head of Data und die. Ja, dann gab es noch mal, glaube ich, so einen kleinen Umweg.

00:02:02: Sven Und jetzt bist du Senior Manager für die Forward Deploit Engineers bei Data Bricks. Genau richtig so, in dem Zusammenhang kriegst du natürlich ziemlich viel. Also bist sowieso Experte in dem Thema. Mein Gott. Okay, wir haben auch noch. Wir haben ein paar andere Podcasts noch zum Thema Data, aber ja, legen wir mal los. Strategie. Also ich denke so, wir hatten heute auch noch mal in einem anderen Podcast Cloud Strategy geredet.

00:02:28: Sven Das ist irgendwie so ein bisschen konkreter.

00:02:33: Sven Die Frage ist, wenn ich jetzt irgendwie unsere Kunden ist immer so die, die, die haben eigentlich keine Strategie, die die Strategie ist. Hier ist mal ein Tool, wenn es gut läuft. Ja, die Frage, die mit dem man ganz gut ist welche Ziele wird man eigentlich verfolgen mit so einer, mit so einer Strategie? Also wie würde man ja da starten.

00:02:57: Christoph Wir schon gleich mit einer wirklich schwierigen Frage ist die Frage, ob das ein guter Einstieg ist. Aber lass uns einsteigen. Ja, warum haben viele ist auch meine meine Beobachtung Viele Kunden haben noch keine echte Strategie. Warum ist das so? Ich glaube, wir dürfen nicht vergessen bei all dem Hype, das geht alles so rasend schnell. Also noch vor einem Jahr ist gerade Claude Code entstanden.

00:03:21: Christoph Noch etwas mehr als vor einem Jahr haben wir, haben wir noch gar nicht mit gekostet. Heute ist es fast eine Selbstverständlichkeit. Es ist gerade ein Jahr her, das kommt uns schon ganz natürlich vor. Auch Chatgpt gibt es ja. Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wie viele Jahre sind es? Drei oder vier, drei Jahre? Ich meine, das ist nichts.

00:03:37: Christoph Also es geht alles so rasend schnell und. Und jetzt? Die Auswirkungen können wirklich fundamental und groß auf die Unternehmen sein. Und da jetzt eine neue Strategie aus dem Ärmel zu schütteln, sage ich mal, es ist nicht einfach und geht auch nicht in ein paar Monaten Deshalb. Das ist, glaube ich, einer der Gründe, warum viele Unternehmen heute noch keine echte Strategie haben.

00:04:00: Sven Naja, ich denke auch so, wenn ich so drüber nachdenke. Bei anderen Vorhaben sagen wir jetzt wir machen Cloud, wir machen Continuous Delivery oder wir machen, wir machen Agilität oder so, da gab es einen Haufen vor uns und bei denen kann man klauen und die Benefits sind irgendwie klar. Aber bei ist so also so langsam passiert was aber vor zwei drei Jahren, man weiß eigentlich gar nicht so genau, auf was man überhaupt erreichen kann.

00:04:30: Sven Also eigentlich immer nur wir.

00:04:31: Christoph Und wie lange es die Cloud schon gibt. Wie viele Jahre gibt es AWS? Die haben ja damit angefangen. Das ist ein ganz anderer Zeitrahmen. Und auch da war ja am Anfang überhaupt nicht klar, Da haben ja viele Unternehmen gesagt, Nee, nee, das ist nichts für uns. Wir haben unsere eigene IT usw. Das hat ja auch viele Jahrzehnte gebraucht, bis wir da sind, wo wir heute sind.

00:04:50: Christoph Mit der wird es nicht Jahrzehnte dauern. Das glaube ich nicht. Das geht so rasend schnell. Aber es wird natürlich auch etwas Zeit in Anspruch nehmen, das ist ganz klar.

00:05:00: Sven Ja, denke ich auch. Man ist ja so, man glaubt, die Dinge gehen schnell, dann dauern sie doch ein bisschen langsamer. Aber ja, fällt uns natürlich auch auf. Sag mal so Cloud oder so, da muss man ja vor, oder Agilität. Jetzt ist ja alles schon 20, 25 Jahre alt. Da muss. Es hat lange gedauert, aber jetzt alle Firmen, alle.

00:05:18: Christoph STANDARD.

00:05:18: Sven Machen, was machen Sie jetzt gut klappt oder nicht? Ja, also Ziele wäre also was? Was für Sie? Das eine ist, überhaupt mal Erfahrungen zu sammeln.

00:05:30: Christoph Da fängt es schon an bei der Strategie. Was will man mit einer Strategie erreichen? Oder was will man mit einem Unternehmen erreichen? Und da ist meine Beobachtung Viele Kunden oder viele Unternehmen springen zu kurz. Die sagen dann Ja, da kann ich mir, kann ich effizienter werden, Da kann ich ein bisschen schneller werden. Da können wir viele Mitarbeiter, weiß nicht so viel xProzent mehr Effizienz holen, Dinge machen.

00:05:52: Christoph Ich glaube, das ist viel zu kurz. Das ist nicht ein ist nicht ein Teil wo ich jetzt Kosten um xProzent sparen kann oder meine Prozesse um Prozent schneller machen kann oder oder besser machen kann oder Qualität verbessern kann. Ich glaube das hat ein unglaubliches disruptives Potenzial. Das heißt mit der Einführung von in ein paar Jahren, wenn das STANDARD ist, reden wir über ganz andere Geschäfte, ganz andere Geschäftsprozesse, die wir uns vielleicht heute noch gar nicht vorstellen können.

00:06:21: Christoph Ja, ich würde das vielleicht so mir vorstellen als Vergleich. Denk mal, vorletztes Jahr 100, als noch die Pferdekutschen die Güter transportiert haben und plötzlich kam das Automobil dann vielleicht viele auch gesagt Ja, dann geht das alles ein bisschen schneller und dann brauche ich die Pferde nicht mehr zu wechseln und ich bin ein bisschen effizienter und besser. Aber durch Durch die Maschinen und Automobil und LKWs sind ganz andere Prozesse möglich und ganz andere Businessmodelle.

00:06:48: Christoph Ja, so just in time, rollendes Lager usw usw und so wird das mit der genauso sein. Das heißt, da entstehen ganz neue Felder, Prozesse, Wertschöpfungsketten, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

00:07:01: Sven Ja, ich hatte neulich mit Gernot Starke und Kollegen von mir hatte ich mich noch unterhalten und da kam auch so ein paar Ideen in der Richtung hoch, wo wir einfach gedacht haben. Moment mal! Wir müssen eigentlich. Also wir denken viel zu sehr in unseren alten Denk Silos. Aber eigentlich muss man sagen, was war eigentlich? Was hätten wir gerne gemacht, was früher völlig utopisch war und jetzt ist.

00:07:25: Sven Auf einmal sind diese Constraints weg, also gibt es vielleicht neue Constraints, aber ja, okay, das heißt aber schon.

00:07:35: Sven Wenn ich, wenn ich über Ziele rede, die gibt es.

00:07:39: Sven Die gibt es ja dann noch gar nicht. Du sagst ja neue Sachen disruptiv usw aber wie würde ich.

00:07:45: Christoph Natürlich müssen die Unternehmen sich Ziele setzen und die müssen auch erst mal anfangen. Vielleicht ist es auch okay, wenn die Ziele erstmal nicht nicht zu hoch gesetzt werden. Also heute ist oft ein Ziel erst mal im Unternehmen einzuführen, das heißt zur Verfügung zu stellen. Also zum Beispiel den Leuten Zugang zu PT zu geben oder Cloud oder ähnlichen Dinge.

00:08:05: Christoph Es ist natürlich dann sofort die Frage Was, was machen die damit? Und die können erstmal ja ihre Arbeit dadurch bisher effizienter schneller machen. Also wenn sie Texte schreiben, können sie das. jetzt durch generieren lassen oder Sie kriegen einen langen Texten, Sie machen eine Zusammenfassung, so einfache Dinge, aber da ist ja sehr viel mehr Potenzial. Der nächste Schritt ist ja, dass ich nicht nur über Chatbots rede, sondern über Agenten und Agenten sind ja Language Modelle, wo ich aber im Prinzip wir nennen das Harness noch im Prinzip ein Zügel Zeug quasi drumherum baue, sodass dieses dieses Large Language Modell ganz spezielle Aufgaben eben auch selbstständig durchführen kann.

00:08:43: Christoph Und dann bin ich bei Aufgaben, wo ich dann Task, die heute noch ein Mitarbeiter macht, komplett automatisieren kann. Das ist dann der nächste Schritt.

00:08:52: Sven Also wenn wir gerade von Schritten reden, du hast ja irgendwie also im Vorgespräch hast du ja auch von im Prinzip von von von so einem Bild, von so einem Model erzählt. Also wie, wie? Das hat irgendwie fünf Schritte gehabt.

00:09:07: Christoph Ja, wir vergleichen das ganz gerne. Ich finde, der Vergleich ist ganz treffend mit dem autonomen Fahren und da hat man sich ja auch auf verschiedene Level des autonomen Fahrens geeinigt und die Automobilindustrie entwickelt in die Richtung und das wird dann ja auch entsprechend abgenommen und geprüft vom TÜV usw Und ich glaube, diese fünf Level passen auch ganz gut zu einem autonomen Unternehmen.

00:09:29: Christoph Also zum Beispiel Level eins beim autonomen Fahren sind Fahrassistenzsysteme. Das kennt heute jeder. Jedes heutige moderne Auto hat die Abstandshalter, Spurwechsel, Assistent, toter Winkel, Assistent. Diese Dinge relativ simpel, aber die helfen natürlich, die assistieren den Fahrer. Und das ist vergleichbar in der Firma, die jetzt ChatGpt einsetzen und dem Mitarbeiter helfen, gewisse Dinge im Abnehmen ineffizienter machen. Das ist so das unterste Level.

00:09:57: Christoph Dann gibt es im Prinzip schon das automatisiert oder teilautomatisierte Fahren bei autonomen Fahren, wo ganz bestimmte Dinge schon abgenommen werden, also zum Beispiel das Fahren auf der Autobahn, Spurwechsel, Abstands halten. Und so weiter. Aber der Fahrer muss natürlich noch da sein. Er muss wach sein, er muss die Hände am Lenkrad haben. Der kann jetzt nicht was anderes machen, auf dem Rückbank sein.

00:10:20: Christoph Und so ist es im Unternehmen. Wenn dann durch Assistenten oder Agents bestimmte Dinge autonom automatisch durchgeführt werden, aber immer im Namen eines Mitarbeiters, der letztendlich für die Qualität verantwortlich ist, der drüber gucken muss, der gucken muss, ob der Agent auch, also die Arbeit ordentlich macht und keine Katastrophen passieren. Und dann wäre die nächste Stufe das im Prinzip. Also es gibt fünf verschiedene Stufen, aber ein nächstes Stufe wäre dann eigentlich das vollautomat autonome Fahren, aber noch mit Fahrer da ist der Fahrer ist noch im Fahrzeug, ist letztendlich auch verantwortlich, aber er kann dann mal lesen und er kann mal weggucken.

00:10:56: Christoph Das Auto alarmiert ihn, wenn er quasi eingreifen muss. Und das wäre bei einem Unternehmen. Prozesse laufen weitgehend autonom. Ja, ich denke so an Rechnungseingang, Buchhaltung, ähnliche Dinge, die man relativ leicht automatisieren kann. Aber wenn der Assistent in schwierige Situationen kommt oder es kommt ein ganz besonderes Ereignis, würde er sich melden und sagen Lieber Mitarbeiter, hier musst du jetzt entscheiden.

00:11:20: Christoph Ja, und so die letzte Stufe, die fünfte Stufe ist das voll autonome Fahren. Das sind diese Robotaxis, die wir aus San Francisco und aus anderen Städten jetzt schon kennen, wo es im Prinzip keinen Fahrer mehr gibt, die voll autonom fahren. Das ist im Unternehmen heute noch Zukunftsmusik, aber vielleicht eine Vision, dass ich im Prinzip Unternehmen habe, die weitgehend vollautomatisiert arbeiten.

00:11:41: Christoph Ja, und wenn ich gerade an die Unternehmen denke ja, was ist sowas wie Uber oder ähnliche Dinge? Buchungsportale Ja, da ist das schon vorstellbar, dass irgendwann diese Unternehmen mehr oder weniger komplett autonom laufen werden.

00:11:54: Sven Mhm. Also ich denke immer an es gibt ja die Dark Factories in China, Das wird funktionieren. Ich war da, also ich habe es nicht gesehen, aber angeblich laufen die komplett autonom. So im Kleinen haben wir dann natürlich an anderen Stellen auch Versicherungen haben dunkel. Verarbeitung ist jetzt nicht ohne. Ist jetzt eigentlich nichts mit Agents, aber da guckt kein Mensch mehr drauf, sondern gibt es.

00:12:15: Sven Gibt es irgendeine Entscheidung?

00:12:17: Christoph Ja oder guckt ja die die die Werbung sprozesse bei Google an? Ich meine, dass wenn da Werbungen quasi auf die Internetsuche automatisch versteigert werden und geschaltet werden, das läuft voll autonom. Also das gibt es auch heute schon.

00:12:29: Sven Ja, ja, ja. Vielleicht musst du auch noch sagen. Also ich hatte ja in meinem einem früheren Leben habe ich ziemlich viel mit so mit Models zu tun, auch mit Leuten hier von der Carnegie Mellon University, wo du ja auch warst. Und die haben immer gesagt Ja, man muss immer ganz schwer aufpassen, dass man nicht immer sagt Ich will Level, ich muss immer Level fünf erreichen, sondern vielleicht ist für dein Unternehmen auch Level drei völlig ausreichend.

00:12:57: Christoph Das ist übrigens ganz richtig. Das heißt, nicht jedes Unternehmen muss da jetzt bei Level fünf landen, Jedes Unternehmen, das.

00:13:03: Sven Ist ja auch.

00:13:04: Christoph Dann Teil dieses Modells, muss für sich entscheiden, wo möchte ich gerne sein und oder wo möchte ich hin, Wo ist meine Konkurrenz oder mein Wettbewerb? Und nicht jede Industrie ist vielleicht auch dafür geeignet. Wenn ich viele manuelle Tätigkeiten habe, was ich mir Bereich pflege, was weiß ich. Da ist wahrscheinlich Level fünf sowieso Unsinn.

00:13:23: Sven Genau. Genau.

00:13:24: Christoph Ja.

00:13:26: Sven Model ist ja auch immer so, also ist eigentlich für mich so eine Art, dann weiß ich, wo ich wo ich anfangen muss zu lernen. Ist es jetzt hier bei. Würdest du auch sagen, ich muss immer mit Level eins beginnen? Erfahrung sammeln im Grunde genommen utopisch direkt zu versuchen auf Level drei, das würde ich.

00:13:42: Christoph Das würde ich sagen. Also man muss ja das ganze Unternehmen und die Mitarbeiter alles dahin führen. Das ist ja ein wirklich sehr anspruchsvolles, umfangreiches Transformationsprojekt. Das ist ja nicht nur eine Frage der Technologie, dass ich jetzt irgendwelche Software oder Agenten einführe und fertig, sondern das ist eine Transformation, vergleichbar wie damals die digitale Transformation, die wir alle noch kennen.

00:14:02: Christoph Ich werde. Heute gibt es immer noch Millionen Faxgeräte. Wir sind also immer noch nicht ganz durch und mit der Eis ist es dasselbe. Das ist ein sehr, sehr umfangreiches Transformationsprojekt, wo im Prinzip alle Unternehmen durch müssen. Und das muss ich Schritt für Schritt machen.

00:14:18: Sven Ja, wir hatten. Nächste haben wir noch die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Agent. Also ich denke das ein interessantes Thema, weil ich ja wie in der Softwareentwicklung wir haben natürlich also wir arbeiten ja im Grunde genommen, ich schreibe ja fast keiner mehr Code von Hand. Also es ist ja auch so eine Sache vor einem Jahr noch irgendwie ewig rum überlegt habe ich mir da jetzt utopischer Gedanke da also völlig absurd.

00:14:43: Sven Was soll ich selber schreiben? Niemals.

00:14:46: Christoph Ein Jahr.

00:14:47: Sven Ist.

00:14:47: Christoph Verrückt.

00:14:48: Sven Aber meine Beispiele sind so also ich ich arbeite so mit meinem Coding Agents. Es gibt auch ähm also ich kenne auch Firmen, die haben schon, also Agenten haben eigene Personas. Ja, die haben eine gewisse Rolle die die zu erfüllen haben. Release Engineer jemand der Requirements vorsortiert, Nachfragen stellt usw Wie siehst du das? Also was sind so wichtige Dinge, über die man nachdenken muss im Feld Zusammenarbeit, Mensch und Agent?

00:15:22: Sven Gibt es da irgendwas?

00:15:23: Christoph Ja, also eine.

00:15:24: Sven Sache ist.

00:15:25: Christoph Ganz wichtig. Das hatte ich schon erwähnt. Das ist, was wir haben es nennen. Ich sage immer, die die Intelligenz, die aus einem Large Language Model wie zB PT oder Claude kommt. Das ist im Prinzip eine hohe Intelligenz. Das ist wie Strom aus der Steckdose. Das brauche ich natürlich für all diese Anwendungen. Aber mit Chatgpt alleine oder Claude kann ich noch keine Prozesse steuern Und ich habe auch noch keinen Agenten.

00:15:49: Christoph Und ich, ich könnte Kurden, aber ich müsste von Hand im Prinzip alles da rein copy paste in den prompt und ich kriege irgendwie ein Coding Segment, das kopiere ich in meinen meinen Editor. Also ist es extrem mühsam. Es geht eigentlich nicht und deshalb muss ich was drumrum bauen, was jetzt speziell für diese eine Aufgabe gedacht ist, zum Beispiel Coding.

00:16:06: Christoph Ja, da haben wir Claude Code oder oder von von OpenAI, diese Tools, ne? Und das gilt im Prinzip für jede Aufgabe. Also zum Beispiel von den Zuhörern, wenn. Wenn ihr euch in letzter Zeit mal bei den Tech Unternehmen beworben habt, kennt ihr wahrscheinlich das Tool Bright Higher. Das ist heute ein STANDARD mehr oder weniger bei Interviews und das läuft dann im Zoom Session oder oder oder.

00:16:29: Christoph Teams läuft es mit, zeichnet alles auf, transkribiert und füllt aber sogar schon die Scorecard aus. Also wir nutzen das auch bei uns und das ist zum Beispiel ein anderer Harness. Ich kann nicht einfach sagen transkribieren mal dieses Interview und sag mir, ob der Kandidat geeignet ist. Das wird nicht gut funktionieren. Deshalb muss ich immer irgendwas drumrum bauen. Und das brauche ich aber im Prinzip für jede Aufgabe.

00:16:53: Sven Ja auch. Also du warst ja mal Gast Case Podcast, da haben wir, da ist das ja auch so und dann haben wir auch da haben wir im Prinzip so eine komplette Pipeline, die eigentlich alles automatisch agentenbasiert machen sollte ist also ist noch nicht Jahre davon entfernt, weil andere Prioritäten. Aber da denke ich halt auch im Moment machen wir es genau so, wie du sagst ohne Harness ist leichter, also bringt schon ein bisschen was.

00:17:22: Sven Aber besser ist natürlich, wenn du, wenn ich einfach sage nach dem Interview Jetzt machen wir fertig.

00:17:28: Christoph Genau. Und ich meine.

00:17:29: Sven Jetzt.

00:17:30: Christoph Noch eine kleine Gruppe und ihr macht das einmal. Aber stell dir jetzt Prozesse vor, die in einem großen Unternehmen laufen, die auditiert werden müssen. Da kann ich nicht mehr sagen Mach mal irgendwie, sondern da brauche ich feste Prozesse. Und genau die werden in diesen Haaren Essen einfach entsprechend festgelegt.

00:17:46: Sven Ja, ich muss. So ein Kunde von uns, den wollten wir schon den Darwin Award vergeben. Ich meine, nachher sprechen wir noch ein bisschen über Security und was was Unternehmen machen können. Aber da ist mir auch aufgefallen, wenn man zu schnell daran geht, also wenn man, wenn man keinen Harness hat, also das Beispiel was die hatten waren die hatten schon einen Hahn ist aber nicht gut durchdacht.

00:18:12: Sven Mach mal Reise Buchung Ja und dann ist natürlich passiert, was passieren muss. Also ja, ich habe, ich habe ich habe einen Mietwagen, aber ich habe kein Hotel und ich habe drei Flüge. Ja und?

00:18:27: Christoph Ja. Ja, ja. Also diese Harness zwingen auch das LM in die Prozesse rein und und und erzwingen Qualitätskontrollen über diese ganzen Dinge sind dadurch besser beherrschbar und besser kontrollierbar, auch in der Qualität. Das ist der große Vorteil von Harness. Da steckt ja eine Menge normaler Programmier Logik drin und und die Lms haben ja das Problem, dass sie im Prinzip nicht deterministisch sind.

00:18:51: Christoph Wenn ich die selber Anfrage noch mal später stelle, kann ich plötzlich ein anderes Ergebnis kriegen.

00:18:56: Sven Ja, ja, also ich meine jetzt für die für in der Programmierung ist natürlich so klar, da gibt es also ich meine, ich rede davon, dass alles drei Monate alt also hier unsere gemeinsame Bekannte Birgitta Böckler hat ja einen sehr bekannten Artikel zu Hannes in der Softwareentwicklung gemacht, was man alles drumherum baut, damit man irgendwie gute Ergebnisse bekommt. Aber ich habe natürlich noch nie drüber nachgedacht, dass man das praktisch, dass man sich das für alles überlegen muss.

00:19:20: Christoph Das braucht man letztendlich für alles. Und das ist auch ein gutes Beispiel. Die Softwareentwicklung ist weit voraus. Das ist eigentlich der Anwendungsfall für Large Language Modelle, wo wir heute wirklich am weitesten sind. Ja, wir haben ausgefuchste Hornisse. Claude Code ist ein sehr gutes Beispiel, aber es von Open Air gibt es ja ähnliche Dinge oder Cursor usw, die heute sehr stark sind und wo man schon sehr viel mitmachen kann und die diesen ganzen Codierung sprozess Software Engineering Prozess gut abbilden, die Anbindung an GitHub haben, die TestCases machen, das heißt Development Requirements, Analyse usw das ist alles eingebaut.

00:19:54: Christoph Das ist alles in der letzten in den letzten Jahren entstanden. Ja so und und das braucht man eigentlich auch für andere Anwendungen oder Prozesse in Unternehmen und da ist man natürlich noch nicht so weit, da ist man ganz am Anfang.

00:20:06: Sven Okay, interessant. Also ich meine, bei uns ist es ja so, bei uns bei der Softwareentwicklung hat ja noch mal ein Hannes und auf Claude Code, wo man sagt so ist unsere Architektur, mach du. Du musst die Dinge so tun.

00:20:19: Christoph Genauso machen Vorgaben.

00:20:21: Sven Vor Du. Bevor du das machst, ruf dieses deterministische Tool auf oder und dann mach das. Oder dass man so das komplette Regeln hat. Ja, ja, okay. Klar muss. Weil sonst wie wir bei der Reise Buchung gesehen hat geht.

00:20:34: Christoph Geht es dann schief? Also so einfach naiv zu sagen lieber mach das mal für mich das So funktioniert das nicht. Ich meine, das ist vergleichbar mit einem neuen Mitarbeiter im Unternehmen. Wenn der irgendwie ein PhD in Quantenphysik hat, ist er immer noch nicht gut in Buchhaltung und weiß vielleicht nicht, wie er das machen soll.

00:20:50: Sven Ja, ja, ja, Ähm, ja. Also, wie Mitarbeiter mit Agents arbeiten. Also sagen wir jetzt nicht nur in der Softwareentwicklung, sondern egal mit wem ich rede, die Leute sind dann manchmal begeistert oder immer abgefahren, was jetzt im letzten Jahr passiert ist. Oder vielleicht. Ja, ich meine, eigentlich war der große Moment letztes Jahr, glaube ich im November oder so mit oBus.

00:21:14: Sven Also da war der große Sprung, wo man gesagt der große Sprung.

00:21:18: Christoph Das läuft ja richtig.

00:21:19: Sven Genau jetzt ist die Welt ist, sind wir in einer anderen Welt sozusagen. Aber die Frage, die immer kommt, egal wo man ist. Also entweder sagen die Leute ja, ich weiß gar nicht so genau, was wird denn mit mir eigentlich, Braucht man sich überhaupt noch? Ich bin also bei einem Kunden, wo ich bin. Ist mittlerweile schon fast ein bisschen nervig.

00:21:38: Sven Also dem war ein Mitarbeiter, der in jedem Meeting ist er fünf Minuten hat er drüber geredet. Oh, wir brauchen die Menschen auf jeden Fall noch. Ja, wir haben jetzt gelernt, aber ist natürlich ist natürlich ein wichtiger Punkt, wie man muss als. Man muss als Unternehmen diese diese Jobverlust Ängste ernst definitiv adressiert.

00:21:59: Christoph Adressieren und ernst nehmen. Und es gibt keine einfachen Antworten. Ich habe da jetzt auch einfache Antwort drauf das alles kein Problem oder so, es wird große Veränderungen geben am Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren, also schon in den nächsten fünf Jahren. wahrscheinlich mindestens in den spätestens in den nächsten zehn Jahren. Große Veränderungen. Keiner weiß genau in welche Richtung, aber ich finde gerade wieder, das Beispiel Software Engineering in Coding ist so eins, was vorneweg läuft.

00:22:24: Christoph Da sehen wir das ja heute schon. Ja, dass heute Entwickler zehnfach, mindestens zehnfach effizienter sind. Und wenn ich jetzt denselben Output haben will, brauche ich 1/10 der Leute. Oder ich schaffe halt zehnmal mehr was, was heute eher eher der Fall ist. Und das wird für andere Bereiche genauso sein.

00:22:41: Sven Also ich muss sagen, weil wir, wenn wir unsere Projekte angucken, dann ist tatsächlich also ist im Grunde genommen genauso wie du gesagt hast entweder ist so die also die Bottlenex verschieben sich. Also man kann sagen okay, die die Softwareentwicklung war früher Flaschenhals.

00:22:56: Christoph Jetzt ist es das Testen.

00:22:57: Sven Jetzt und jetzt Requirements testen. Und es ist die Frage was machen wir denn?

00:23:04: Sven Fahren wir da alles hoch? Weil tatsächlich im Moment ist so dass jeder sagt, wir wollen mehr und schneller. Ja, es gibt und da könnte man sagen okay, alles gar kein Problem, super, mehr und schneller halt, das kriegen wir. Also jetzt muss man natürlich ans Unternehmen gehen und muss dann Unternehmen Prozesse ändern. Aber es wird bestimmt auch Unternehmen geben, die sagen Ich brauche eigentlich überhaupt nicht mehr.

00:23:30: Sven Ja, und dann ist halt die Frage was?

00:23:33: Christoph Man sieht es auch in den Einstellungen. Schon im Junior Bereich ist es heute glaube ich schwieriger Jobs zu kriegen, auch im IT Bereich. Ich habe jetzt keine genauen Zahlen, aber das ist auf jeden Fall mein Gefühl. Da merkt man das schon. Ja, und auch in anderen Dienstleistungsbereichen, ich sage mal Kanzleien, Rechtsanwälte oder so, ich glaube, das geht schon los.

00:23:52: Christoph Das ist gerade für Berufseinsteiger schwieriger. Wird da noch Fuß zu fassen, weil gerade diese relativ einfachen Dinge, die diese Berufseinsteiger normalerweise gemacht haben, um den Job, Beruf zu lernen, heute eben automatisiert werden. Schon?

00:24:05: Sven Ja. Ja. Also ich erinnere mich immer noch vor, ich weiß noch vor das war 2013 oder so hatte ich hat mir Keynote gehabt bei London. Gunter Dueck Ich weiß gar nicht, ob du ihn kennst. War mal früher CTO von IBM, er war auch mal Mathe. Prof ist jetzt Philosoph. Ja, auf der hat interessanterweise da. Er hat zum Vortrag gemacht The World After Cloud Computing and Big Data und hat er im Grunde genommen völlig abgefahren.

00:24:34: Sven Hat er genau das vorausgesehen. Er hat halt gesagt wenn, wenn wir irgendwie mit dem ganzen Kram durch sind, dann gibt es keine einfachen Tätigkeiten mehr. Das wird einfach. Du machst nur noch den schweren, Du machst nur die schweren Sachen. Ja, die einfachen Sachen sind weg.

00:24:49: Christoph Ich Ich will es aber auch jetzt nicht alles zu pessimistisch und negativ sehen. Ich glaube, wir sollten jetzt hier nicht so ein schwarzes Bild zeichnen für die Zuhörer. Es gibt natürlich Chancen und und und. Es wird sich. Nur. Die Berufswelt wird sich verändern, genau wie früher vielleicht Kutscher da nicht mehr gegeben hat, aber ganz viele andere Berufszweige im maschinellen Bereich.

00:25:09: Christoph Ja, so wird es auch sein. Also Mitarbeiter werden eher in die Richtung dann sich entwickeln, Agenten zu führen. Die gehen eigentlich in die Richtung eines Managers, dass sie eben Agenten in Anführungsstrichen managen heißt kontrollieren, weiterentwickeln, fortbilden, anpassen an neue Prozesse und Qualitäts kontrollieren. Das wird die Tätigkeit sein.

00:25:30: Sven Ja, also ich wollte auch gar nicht pessimistisch rüberkommen. Also ich meine, wir haben.

00:25:39: Sven Bei uns ist es halt so, wenn der Agent gerade nicht zur Verfügung steht, dann machen wir was ganz anderes, weil keiner hat mehr Bock, genau irgendwie zu sagen ich gehe doch jetzt nicht irgendwie in die Steinzeit von 1922 23 zurück. Also ich würde es auch nicht. Also wie gesagt, keiner weiß es, aber im Moment denke ich halt schreiben wir halt mehr Software, Schreiben.

00:26:02: Christoph Wir vielleicht mehr Software? Ja. Oder steuern dann die Agenten Steuern unternehmen werden? Also wie du das eben gesagt hast, höherwertige, anspruchsvollere Aufgaben. Das ist das, was wir in Zukunft machen müssen. Das heißt auch die ganze Ausbildung Education wird noch mal wieder wichtiger werden.

00:26:18: Sven Ja, ja, großes Thema. Ich meine, wir sind ja auch Schulungsanbieter. Ist jetzt großes Thema.

00:26:27: Sven Beim ISA Cup, also international Softwarearchitektur, Qualifikation, Boards bei der Firma. Wie sieht eigentlich wie sieht diese Ausbildung aus? Schule überall?

00:26:38: Christoph Genau. Genau. Auch da werden Agenten und und eine große Rolle spielen. Im Prinzip wird jeder seinen persönlichen Tutor haben, der ihm die Dinge noch mal erklärt, bereitstellt, Übungen mit ihm macht, genau versteht, auf welchem Level ist der Schüler? Wo sind noch Defizite, Wo muss man doch mal gelernt und muss noch mal gelernt werden usw.

00:26:58: Sven Ja, also das glaube ich, da bin ich wirklich gespannt, wie das läuft. Also ich meine, der also kennt Beck hat letztes Jahr mal also bekannter Softwareentwickler, er hat letztes Jahr auch mal gesagt, man muss sich einfach nur mal vorstellen, wie wir damals als Jugendliche Programmierung gelernt haben. Bist auf der langen Suche nach irgendeinem Buch. Okay, dann gibt es irgendwie Internet und so und stellt euch und jetzt die Kids.

00:27:19: Sven Die haben halt im Prinzip ein Tutor, den die über alles fragen können. Genau das ist schon.

00:27:25: Christoph Also mich hat jetzt ein junger Mitarbeiter ernsthaft gefragt Christoph, wie hast du eigentlich damals dein Studium und deine Diplomarbeit ohne Google gemacht? Und ich weiß es auch nicht mehr, aber das ist normal.

00:27:37: Sven Ja, ja, ja, genau. Genau. Genau. Ja, Ja. Okay. Also, ich denke, man muss. Man muss es adressieren.

00:27:44: Christoph Riesenthema.

00:27:45: Sven Niemand weiß es.

00:27:45: Christoph Ich glaube, auch.

00:27:46: Sven Als.

00:27:46: Christoph Gesellschaft müssen wir das angehen. Wir dürfen da jetzt nicht einfach warten. Ich denke, das brennt unter den Nägeln. Da müssen wir alle zusammen was machen. Ich würde dann keine Angst schüren. Ich glaube auch, man muss die Leute quasi belohnen oder positiv heranführen in dem Sinne, Das ist einfach vielleicht auch eine erfüllende Aufgabe, mehr Verantwortung. Ja, und von daher noch mal ein anderer Level von von der Tätigkeit.

00:28:13: Christoph Ja.

00:28:15: Sven Ja, genau das wollte ich noch was sagen. Aber ja, vergessen.

00:28:20: Christoph Hast du vergessen. Okay.

00:28:22: Sven Fällt mir später bestimmt wieder ein. Ja, Also, ich mache mal einen kompletten Schiff. Wir hatten. Ich habe ja gesagt, wir hatten schon lange vor, dieses den Podcast zu machen. Und als damals in der Pizzeria war das erste, was du gesagt hast IT Strategie. Worüber muss man nachdenken? Chatten it. Ja und ich gedacht, was meint er denn überhaupt? Ne?

00:28:51: Sven Also warum ist chatten it so ein Riesending?

00:28:54: Christoph Ja, das ist eine gute Frage. Ich glaube, da kann man ein Stück drüber nachdenken. Zum einen vielleicht ganz kurz sagen was ist chatten it? Vielleicht weiß das nicht. Das ist schon immer ein Thema gewesen und das ist in großen Organisationen habe ich habe ich eine IT Abteilung und die ist verantwortlich für die IT Strategie und die Durchführung aller IT Prozesse IT Hardware, Software usw chatten.

00:29:17: Christoph IT ist jetzt, wenn die Fachabteilung sagt Ach, das interessiert mich gar nicht, ich habe hier mal mein Rechner oder mein Server unter meinem Schreibtisch, da habe ich selber hier mir meine eigene Software installiert. Das läuft so wunderbar, da bin ich happy mit. Ich gehe damit gar nicht zur IT. Ja, die steht im Schatten. Die IT sieht die vielleicht nicht und vor allen Dingen regelt die auch nicht oder hat kein Zugriff drauf und das verursacht dann Probleme.

00:29:39: Christoph Ja, wenn es. Wenn es Standards gibt im Unternehmen, wenn die IT sagt, wir wollen alle genau in die Richtung machen, weil wir müssen auditierbar sein. Wir müssen Backups machen so weiter. Und diese Schatten IT Lösungen, die werden nicht gesehen, die werden nicht erfasst und die werden dann nicht Gebäck oder die sind in Audits nicht drin oder inoffiziellen Prozess Dokumentationen und das verursacht natürlich Probleme und das ist immer so ein bisschen so ein Quatsch.

00:30:02: Christoph So habe ich das bei Capgemini erlebt zwischen der IT Abteilung und den Fachabteilungen, weil die Fachabteilungen sagen oft ich brauche hier ganz schnell mal, was ich in einer lysetool, Wenn ich zur IT gehe, dann sagt die, da brauche ich erstmal Budget und dann brauche ich Leute und dann kann ich vielleicht nächstes Jahr habt ihr eure Lösung So ungefähr.

00:30:19: Christoph Genau.

00:30:19: Sven Und ein anderes Problem habt, dann habe ich das. Wenn ihr ein neues Problem habt, habe ich gedacht.

00:30:24: Christoph Habe ich die? Habe ich das vielleicht gelöst? Ja. Also bitte wartet mal und stellt euch hinten an und sagt die Fachabteilung. Natürlich nicht ein halbes Jahr warten. Also mache ich mir irgendwie selber was. Und diese ganzen Excel Dinge, die es ja gibt zu Millionen im Unternehmen ist im Prinzip auch etwas in die Richtung so warum wird das jetzt zum größeren Problem?

00:30:41: Christoph Weil gerade durch das durch die im Coding Bereich im Software Engineering Bereich haben wir gesprochen wird die Erstellung von Software immer immer billiger? Fast null. Also ich zahle nur noch die Tokens, weil ich im Prinzip jeder kann heute die Requirements an eine Software Erstellung in natürlicher Sprache stellen und kann das an ein Tool wie Claude Code übergeben und und kriegt.

00:31:01: Christoph Im Prinzip kann damit eine Softwarelösung erstellen. Das heißt, das ist nicht nur noch jetzt der Fachabteilung überlassen und dem den der der Softwareentwicklungsabteilung, sondern es kann im Prinzip auch die Fachabteilung oder jeder und dadurch schießen natürlich oder werden überall Lösungen hochschießen? Ja, ich sehe das bei uns bei Data Briggs in unserem Bereich. Ich sage mal, ich arbeite im Professional Servicebereich und da machen wir zum Beispiel.

00:31:25: Christoph STANDARD ist, dass wir Angebote stellen an Projekte für Kunden, die zum Beispiel jetzt eine Data Briggs Installierung machen wollen. Und da muss ein sogenanntes Coping durchgeführt werden. Das heißt, ich rede mit dem Kunden, was sind seine Requirements? Und dann mache ich einen Vorschlag, wie ich das angehe und wie viele Leute ich brauche Aufwand das ist und letztendlich ein Budget, was erforderlich ist.

00:31:48: Christoph Das ist dann proposal so und das kann man natürlich mit mit den Large Language Modellen und ganz gut unterstützen und effizienter machen. Und da hatten wir erst ein Tool jetzt. Ich weiß nicht, wie viel wir inzwischen haben und einer meiner Mitarbeiter gesagt Ja, das hat einen Nachmittag gekostet, dieses Tool zu erstellen. Also so schnell geht das. Und natürlich fängt jetzt jeder an, sich seine eigenen Tools zu bauen.

00:32:10: Christoph Und da entsteht natürlich eine ganz, ganz riesige Welt von Schatten. IT Und das ist eine Herausforderung für ein Unternehmen.

00:32:18: Sven Also ich kenne, ich kenne eine Person, die hat mir gesagt, bevor ich nach einem Chrome Plug in Google ja, da schreibe ich mir dann lieber schnell, schreibe.

00:32:26: Christoph Mir schnell selber und das wird heute immer einfacher. Ganz genau.

00:32:30: Sven Bei unseren Kunden ist interessanterweise, also das finde ich ganz interessant, wenn man fragt, wie, wie in den Projekten, wie ist das Consulting Unternehmen so? Wer bezahlt eigentlich die Token? Welche Tools werden zur Verfügung gestellt? Da gibt es natürlich einige Unternehmen, die sagen, wir wollen damit nichts zu tun haben. Teufelszeug. Es gibt keinen. Wir haben keinen Chloe, wir haben keinen Kodex, wir haben gar nichts.

00:33:01: Sven Und natürlich da passiert ist. Alle haben privaten Account.

00:33:05: Christoph Das ist eigentlich.

00:33:06: Sven Noch schlimmer und werfen Dateien. Also ich denke auch immer, da habe ich so zum Ersten Mal so richtig gemerkt, dass man muss das.

00:33:14: Christoph Man muss das kanalisieren.

00:33:16: Sven Jeder.

00:33:16: Christoph Was.

00:33:16: Sven Machen gibt keine andere Wahl. Also jeder kriegt so ein Tool. Man kann wahrscheinlich auch nicht aufhalten, dass Leute sich ihre Tools selber bauen und dann also ich ich denke mir immer so, also ohne dass ich jetzt Ahnung habe, habe intensiv drüber nachgedacht. Würde mich deine Meinung interessieren, dass man so eine gewisse träge Werk macht? Also für folgende Dinge ist sehr gut geeignet.

00:33:40: Sven Für andere Dinge lastet lieber sein und da redet man noch mal mit mit jemandem, der sich auskennt, bevor er euch so ein Tool schreibt. Also ich habe so ein. Ein Finanzbereich Honorarberater wie so schön heißt und der ist der ist super modern und er versucht immer überall vorne dabei zu sein. Der schreibt halt jetzt immer so, da haben wir dieses Tool gebaut.

00:34:00: Sven Er hat auch so einen eigenen Podcast. Ja, ich weiß nicht, ob ich noch ob ich zu dem noch ob Das ist eine gute Idee, dass du als Laie hier Tools baust, die mit die die Berechnungen anstellen und Kundendaten haben, weil das ist vielleicht da müsste vielleicht jemand was machen, der weiß, was er tut. Ja, also ich meine, so kleine Tooling, wo genau.

00:34:22: Christoph Ist da eine Grenze? Aber die Grenze ist auch ein bisschen verschwommen. Ja, und ich glaube, dass das auch verschiedene Softwaretools für dieselbe Aufgabe geben wird in Unternehmen. Es wird normal werden, also das vorher die IT gesagt hat, wir benutzen genau dieses eine Tool und das müssen alle benutzen, sonst nichts. Also sehr restriktiv, Das wird sich so nicht halten lassen Und das ist so ein bisschen wie wenn du du musst jetzt eine Kalkulation machen irgendwas, du musst eine komplizierte Berechnung machen, zum Beispiel Kostenvoranschlag in einem Unternehmen.

00:34:52: Christoph So, der eine macht es auf Papier noch mit Bleistift, der nächste macht Excel, der dritte macht einen Taschenrechner. Das ist alles okay, solange alle das richtige Ergebnis rauskriegen. Und so kann ich im Prinzip mir dann auch mit, mit, mit und mit natürlicher Sprache mir ein Tool bauen, was genau meinen Prozess unterstützt. Natürlich muss es stimmen. Wenn es falsch ist.

00:35:12: Christoph Mache ich einen, mache ich einen schlechten Job. Aber da wird es, glaube ich, eine größere Vielfalt geben. Was aber ganz, ganz wichtig ist und da ist genau der Punkt und da muss man eingreifen und regeln, das ist die, ich nenne es mal die Data Governance. Also ich brauche immer Daten dafür, Ich mache ja nichts aus dem hohlen Bauch, sondern wenn ich eine Kalkulation mache oder Prozesse mache, muss ich auf Unternehmensdaten zugreifen.

00:35:33: Christoph Und da wird es dann ganz spannend. Da kann ich mir nicht erlauben, dass der eine, die diese Daten hat, der nächste hat diese Daten. Da brauche ich eigentlich ein Single Source of Truth, wie man sagt. Da muss es eine Wahrheit geben im Unternehmen und nicht nicht 100 Wahrheiten.

00:35:47: Sven Also wer sozusagen der Punkt wie muss sich ein Unternehmen an anpassen. Also du kannst einfach wir können nicht einfach sagen Let's go, sondern wir müssen gewisse Voraussetzungen schaffen. Also jetzt also ich hatte also mein Gedanke war immer, wir brauchen irgendwelche Leitprinzipien, also Prinzipien haben ja den Vorteil, dass sie, dass sie Entscheidungen skalieren können. Jeder einzelne kann kann praktisch an dem Prinzip weise, ob er links oder rechts rumlaufen kann.

00:36:19: Sven Das kann entscheiden. Baue ich mein Tool selber oder nicht? Ist das ein Tool, was ich selber bauen muss oder muss ich irgendwo hinlaufen? Genau dann ein anderes Prinzip ist State Governance Wer darf was sehen, was verändern?

00:36:33: Christoph Wer und was? Wer ist für was verantwortlich? Genau. Und das wird immer wichtiger. Das war schon wichtig vor ein weil Detail Governance ist wichtig, wenn Daten im Spiel sind. Ja, und vorher haben wir auch schon über Big Data geredet. Ja.

00:36:46: Sven Ja, ich. Ich. Ich hole aus, wenn du bist.

00:36:50: Christoph Ja. Also auch da war Data Governance schon wichtig, logischerweise. Aber es wird jetzt noch wichtiger. Und da kann ich mir nicht erlauben, dass jeder seine eigenen Standards setzt, weil dann habe ich verschiedene Versionen der Daten. Silos kennt jeder aus alten Unternehmen und ich weiß nicht mehr, was die Wahrheit ist. Und der eine Report. Der nächste Report B und dann sagt der Vorstand Was denn jetzt so ungefähr?

00:37:09: Christoph Und denkt dran, man muss es auditieren. Wir müssen Rechenschaft ablegen an Institutionen, Industries usw das wird so nicht funktionieren. Und dann ist natürlich der Punkt ich habe auch Daten, die, die vielleicht geheim sind oder die möchte ich im Unternehmen behalten oder auch Daten, die darf nicht jeder einsehen. Sales, Daten, personenbezogene Daten all das muss ich beachten und das muss ich natürlich auch im Agent Bereich, also im agentischen Bereich.

00:37:34: Christoph Wenn ich jetzt mit Agenten arbeite, muss ich das natürlich genauso beachten. Die können nicht plötzlich Zugriff auf alles haben. Ja, das ist auch eine spannende Frage Wie mache ich das? Wie stelle ich das sicher?

00:37:45: Sven Ja, das wäre jetzt meine Frage Wie mache ich das? Weil ich jetzt mal so ein paar Beispiele Wir gucken wir wieder in Softwareentwicklung. Ja.

00:37:55: Sven Wir haben also ich sag mal Probleme, die. Ich will jetzt jetzt sagen gelöst sind. Aber wo wir eigentlich ganz gut wissen, was wir tun, ist okay. Wir haben aber wir arbeiten immer in Sandbox ist. Das heißt der Agent hat der kann jetzt nicht irgendwie wild auf unserem Rechner irgendwelche Dinge tun, sondern wir haben den eingesperrt. Genau. Und wir geben dem Zug.

00:38:15: Christoph Wie gut das funktioniert. Haben wir ja mit OpenAI. Und ja, das.

00:38:18: Sven Ist eine Kleinigkeit. Genau. Also vor vor zwei Monaten oder vor sechs Wochen hätte ich gesagt Sandbox ist. Das ist so gut, hat uns jetzt wieder überholt.

00:38:31: Christoph Genau.

00:38:32: Sven Aber da haben wir auch schon überlegt gesagt okay, der hat Zugriff auf unseren Sourcecode und wir, also es gibt ja die Welt Refactor also also da muss man immer darauf achten, auf welche Daten haben wir Zugriff, haben wir auch Zugriff auf und rastet sources also wo dann prompt Injection kommen kann? Ja und gibt es. Gibt es irgendwie Zugriff?

00:38:54: Sven Hat der Agent Zugriff aufs Internet? Weil dann wenn alles drei gegeben ist, dann voll Katastrophe. Also da muss man auf jeden Fall drauf achten. Bei der Softwareentwicklung kann ich sagen ja, also Sourcecode sind Daten kann ich kontrollieren. Ich kann sagen, du kannst nur diesen Source Code zu betrachten. Ich. Aber dann wird es schon wieder schwierig. Da ist die Frage.

00:39:15: Sven Ich will Zugriff auf auf Dokumentation haben. Kannst du, kriegst du hier kannst du hier mal auf Confluence, kannst du sehen, was du willst, dann kannst du Zugriff auf Ticketsysteme. Das wird dann schon wieder ein bisschen. Da muss man dann schon.

00:39:28: Christoph Ist vielleicht noch lesender Zugriff ist vielleicht noch okay, oder.

00:39:32: Sven Ja, dann ist die Frage was siehst du alles? Kannst du die Sachen. Also da muss man auch schon wieder auf, weil ich sag mal jetzt bei uns im Grunde genommen gibt es ein White Listing in dieser Sandbox, das klar, also dass die Sandbox lässt Requests nicht raus zum Beispiel. Genau. Aber das gilt auch nur für ganz explizite Dinge.

00:39:53: Sven Oder du hast. Irgendwelche Agenten, die in Slack laufen, also praktisch Mitarbeiter, der sagt Ich bin hier Release Engineer, aber dieser Mitarbeiter ist ein Agent und er hat halt Zugriff auf diesen Slack Channel.

00:40:04: Christoph Und nicht.

00:40:04: Sven Auf dieses GitHub Repository und auf folgende Pipeline und that's it. Ja, das kann ich ganz gut kontrollieren. Also ich muss noch kurz vielleicht dazu sagen, der Zugriff auf Confluence und Gira machen wir nicht. Also weil wir sagen, das können wir noch nicht kontrollieren, aber so gewisse Dinge kannst du einfach kontrollieren. Aber das ist halt jetzt, das sagst du ja auch.

00:40:26: Sven Die Agenten sind also Agenten können nur sinnvoll arbeiten, wenn sie Zugriff auf Daten haben. Genau. Aber jetzt ist die Frage, Wenn ich Zugriff auf Daten gebe.

00:40:38: Christoph Genau wie mache.

00:40:38: Sven Ich das dann? Wie verhindere ich, dass meine Firmen Geheimnisse munter durch die Gegend gucken?

00:40:45: Christoph Und das ist ist eine schwierige Frage. Kann man nicht nicht einfach beantworten. Also eine Sache ist, glaube ich, ganz wichtig Ich muss eine ordentliche und das ist so. Ich sag mal, eine Datenplattform in meinem Unternehmen haben. Also Data Bricks ist ein Beispiel. Es gibt natürlich auch andere Datenplattformen, wo ich im Prinzip Massen an Daten, sowohl strukturierte wie Unstrukturierte natürlich wahrscheinlich Cloud basiert, quasi organisiere und und Teil dieser Daten Plattform ist auch immer Data Governance, dass ich genau regeln kann.

00:41:12: Christoph Wer hat Zugriff auf welche Daten? Bis zu Colum and Rose kann ich das im Prinzip einstellen, festlegen. Und das gilt nicht nur für Mitarbeiter, das gilt genauso auch für Agenten. Also wir behandeln da zum Beispiel Agenten genauso wie Mitarbeiter. Die haben auch Zugriffsrechte, genau wie Mitarbeiter, die gehören zu Teams oder Gruppen oder die sind im Mitarbeiter zugeordneten haben seine Zugriffsrechte.

00:41:36: Christoph Also das ist zum Beispiel schon mal eine Sache. Eine ganz wichtige Sache, die ich einstellen kann. Ja, was wir manchmal machen. Du hast Confluence gesagt, da geben wir nicht einfach Lesenden Zugriff, sondern wir ziehen das Confluence ab und stecken das in ein System, wo dann dann das drauf Zugriff hat. Heißt aber, ich muss wieder eine Pipeline aufsetzen, die das regelmäßig macht, ansonsten ist das schnell veraltet, ne?

00:41:59: Sven Ja, ja, ja, ja. Interessant, dass du sagst, weil ich sag mal, es gibt Experimente in Projekten, wo sagt okay, wir können natürlich nicht Zugriff auf Confluence geben, weil Probleme aber die Lösung ist. Man hat halt einfach eine Kopie. Genau.

00:42:16: Christoph Man macht eine Kopie oder man macht genau.

00:42:19: Sven Und nur die Kopie für die Dinge, die du explizit sehen darfst. Und.

00:42:24: Christoph Aber es ist ganz wichtig, dass natürlich Agenten auch Zugriff haben, sonst können sie nicht arbeiten. Ja, ja, ich sage mal ein ganz einfaches Beispiel. Also wenn man einen Agenten hat, der soll Auskunft geben über über Business Reporting, Ja, also Ergebnisse, das gibt es ja viel. Die können SQL erzeugen und und können dann irgendwelche Reports fahren, basierend auf natürlicher Sprache.

00:42:44: Christoph Wenn ich jetzt sage, gib mir mal die Ergebnisse der letzten drei Quartale, da muss natürlich der Agent wissen, was ist ein Quartal? Ja, und nicht in jedem Unternehmen ist ein Quartal wie ein Kalender Quartal. Also bei der zum Beispiel fängt das Geschäftsjahr im Februar an, das heißt, es ist schon nicht Januar bis März, sondern Februar bis April. Das ist was ganz Einfaches, Das muss aber der Agent wissen.

00:43:03: Christoph Ansonsten hat er gar keine Chance, diese Frage richtig zu beantworten. Ja, das ist ein super einfaches Beispiel. Aber das sind die sogenannten Stammdaten und Metadaten, die muss, da muss ein Agent Zugriff darauf haben.

00:43:14: Sven Ja, ja, ich finde eigentlich auch ein schönes. Also bei diesem Beispiel ich meine, mach mal einen Report, da ist natürlich der der Mann gibt dem Agent Zugriff auf gewisse Daten. Er hat im Prinzip so eine Art Hannes, also Information, um was es überhaupt geht machen soll. Und ich hatte eben gesagt Delete Drive Faktor ist ja.

00:43:38: Sven Gibt es das Problem, dass irgendwie prompt Injection kommt? Bzw. Hast du noch Zugriff aufs Internet? Das ist so ein Fall. Der Agent braucht keinen Zugriff aufs Internet, da kann man praktisch, wenn er einfach nur intern irgendwas macht kann man sagen okay. Genau, stell den Report, schiebt den da rein Und mehr Zugriff habe ich nicht. Mehr kann ich überhaupt nicht machen.

00:43:56: Christoph Nicht machen.

00:43:56: Sven Und die Sachen, die hinten dran stehen ja gut, das muss kein Agent sein, das kann ein ganz normales Stück Software sein, Das sagt alles, was da reinkommt. Der lese ich irgendwie raus. An wen soll also Klassiker und schicke ich jetzt.

00:44:09: Christoph Oder ich arbeite über Server, dass der Agent quasi den Mcp Server ansprechen kann, der dann Browser hat oder so und für bestimmte Aufgaben, die ich aber fest reglementiert wie irgendwelche Anfragen Preis Anfragen, Kataloge, Angebots Anfragen sollte, dann dafür ins Internet gehen kann. Dann ist es aber entkoppelt und der Agent kann nicht direkt hat keinen direkten Zugang aufs Internet.

00:44:29: Christoph Genau, Genau.

00:44:31: Sven Gut. Ja. Was muss ich. Was muss ein Unternehmen tun? Also Datenzugriffe. Wir müssen uns über.

00:44:40: Christoph Daten, Strategie, Daten, Governance.

00:44:42: Sven Daten nennen. Wir haben gesagt, wir brauchen eigentlich immer Harness.

00:44:46: Christoph Genau. Erstmal brauche ich natürlich die Intelligenz. Ich muss los, haben. So und das kann können natürlich naheliegend fängt jeder mit an die Frontier Modelle. Ja also also Claude und und und Chatgpt. Man merkt aber sehr schnell und das ist ein anderes Problem, dass man dann in so einen Token Maxing reinläuft und und der Token Verbrauch einfach hoch geht.

00:45:06: Christoph Und diese sehr fähigen Frontier Modelle sind eben auch sehr teuer und da laufen Kunden sehr schnell in Budgetprobleme rein. Wenn sie erst mal die Schleusentore aufmachen, sagen so jeder darf jetzt Cloud Code benutzen, jeder soll damit programmieren, Dann wundern sie sich plötzlich, was da für Rechnungen kommen. Plötzlich am Monatsende oder am Quartalsende.

00:45:25: Sven Der Klassiker. Ich meine, war ja so, ich sag mal eben der 31. März oder so, war ja praktisch. Unser Budget für 2026 an Tokens.

00:45:34: Christoph Ist schon weg. Genau. Genau. Wer kennt das nicht? Richtig. Da muss man da machen. Dann auf jetzt irgendwie die Schleusentore wieder zuzumachen wäre auch der falsche Weg, weil meine Entwickler haben ja plötzlich eine ganz andere Produktivität und die sind daran gewohnt und sind begeistert. Vielleicht. Oder schaffen sehr viel mehr. Ich kann das jetzt nicht plötzlich wieder wegnehmen, was da unsere Erfahrung ist, das machen immer mehr Kunden.

00:45:55: Christoph Wenn man das intelligent steuert. Und es gibt von den Cloud Providern oder auch von Data Break sogenannte Gateways, wo ich im Prinzip die Tokens über so ein zentrales Gateway schleuse. Und ich kann dann abhängig von der Aufgabe, die ich habe oder vom Harness, wer diese Token jetzt beansprucht, kann ich unterschiedliche Lms ansteuern. Es gibt halt auch sehr viel günstigere MS.

00:46:16: Christoph Es gibt Open Source Lms, ich kann die sogar vielleicht in eigener Hardware laufen lassen und da kann ich je nachdem nach Bedarf entsprechend umschalten und dadurch kann ich massiv an Kosten einsparen.

00:46:26: Sven Ja, ja, ich denke auch bei Softwareentwicklung kann man auch wieder sagen Wie du sagst, sind wir vielleicht ziemlich weit voraus, was andere Sachen angeht. Wir sagen, wir haben da natürlich diverse Techniken, dass er sagt ja, also eins ist Kontextengineering, das war halt sagt wir halten den Kontext klein war was genau? Die Anzahl der Tokens, die wir versenden, ist klein.

00:46:46: Christoph Was nicht immer einfach ist im Coding, weil die haben es dann natürlich riesen Kontexte teilweise im Token Kontexte mitschicken.

00:46:54: Sven Ja gut, ich meine man ohne jetzt zu tief zu gehen, aber man kann natürlich Agenten hat Subagenten, unterschiedliche Subagenten, gewisse Teile, Teile von Aufgaben erledigen. Du machst hier nur Frontend. Du machst nur dieses und jenes.

00:47:08: Christoph Genau. Genau.

00:47:11: Sven Aber dass man auch sagt, Also machen wir zum Beispiel versuchen die Leute auch. Also beim Kunden immer sagen ist auch alles was ich heute sage ist wahrscheinlich in drei Monaten sowieso wieder egal. Aber wie gesagt, hey, wenn ihr voll für folgendes Set an Aufgaben, da müsst ihr, da nutzt die einfach so nett, weil das reicht aus. Genau wenn ihr folgende auf diese Aufgaben die wirklich kompliziert da könnt ihr das teurere Modell nehmen und dieses teurere Modell ist halt opos und das ist einfach auch so, sagt also, dass man die Leute schult.

00:47:44: Sven Also groß Thema in Obs ist ein Riesending.

00:47:48: Christoph Ist ein Riesending und ich meine viele Unternehmen oder die meisten fangen mit mit Cloud und ZG an, aber gerade diese Topfrontier Modelle. Claude Fable Also die sind ja auf PhD Niveau. Ja, die sind ja können ja ein PhD in Quantenphysik heutzutage erstellen. Brauche ich denn so ein Mitarbeiter als Agent in meinem Unternehmen für für eine einfache Buchhaltung? Eher nicht.

00:48:09: Christoph Ja.

00:48:10: Sven Sieht man auch in den typischen Harness Code. Ich sage, wenn du Autovervollständigung brauchst, dann kannst du hier irgendwie, dann klingt das irgendwie, dann nimmst du Modell und für andere Sachen nimmst du ganz genau eine Sache. Die, die wir auch machen, ist natürlich Kostentransparenz. Also ich glaube, das ist für viele. Viele sagen hier wir kaufen benutzt mal schlechte Sache dann, sondern idealerweise muss man sagen das ist also du kannst schon benutzen, aber du hast hier einen eindeutigen Identifier und hier ist Kostenkontrolle.

00:48:42: Sven Du hast du auch vielleicht. Genau, Du hast ein Budget und du musst schon gucken, welche Aktionen kosten eigentlich wie viel Geld? Also ich habe auch schon mit Leuten gearbeitet, die haben gesagt also in Spracheingabe gesagt kannst du mal die Klasse, kannst du da Timer umbenennen? Da musst du sagen ja, also ich weiß nicht, Also mit per Spracheingabe sagen Datei umbenennen ist vielleicht billiger im das kurz zu tippen, dann selber zu tippen bei Nummer 3 € gespart.

00:49:08: Sven Ja, das geht vielleicht zu weit. Das war so ein bisschen Gefühl bekommt was, weil.

00:49:12: Christoph Wenn man dann zu kleinkariert wieder ist wie im Leben, Wenn man also jeden Pfennig irgendwie umdreht, hat man mehr Aufwand.

00:49:18: Sven Diese Kosten.

00:49:18: Christoph Zu kontrollieren.

00:49:19: Sven Als man wirklich spart.

00:49:20: Christoph Das muss immer irgendwo im Ausgleich sein. Definitiv.

00:49:23: Sven Ja, ich denke, es ist auf jeden Fall ja.

00:49:27: Christoph Aber wir wissen ja auch diese diese Modelle werden ja immer mehr zu Commodities. Also gerade aus China kommt ja gerade ganz viel an neuen Modellen. Die, die die Open World sind, die man auch dann auf verschiedenen Hardware und Clouds betreiben kann, die immer immer besser werden. Also der Abstand zu den wirklichen Topfrontier Modellen aus den USA wird immer geringer.

00:49:45: Christoph Da wird es immer mehr gehen und da werden die die Kosten werden runtergehen in Zukunft. Da bin ich ziemlich voll überzeugt.

00:49:51: Sven Ja gut, wir werden sehen. Also. Das ist wieder so eine Sache. Da sind Age like milk like Red Wine oder so, ne, also wir haben jetzt sozusagen immer das Gedankenexperiment Was tun wir, wenn die wahren Kosten ja also wenn jetzt, wenn du mehr subventioniert bist, was machen wir dann? Ja. Ja, aber kann natürlich auch. Also ich denke mir manchmal auch okay, weil vielleicht kommen irgendwann die Small Language Modelle, die kann man einfach auf seinem Laptop laufen lassen.

00:50:25: Christoph Und wie gesagt, das Beispiel für für wenn für einen einen Agenten, der was er sich Rechnungseingang prüfen muss, muss ich keine Quantenphysik kennen. Ja, dieses diese großen Frontmodellen haben ja auch einen gigantischen Schatz an Allgemeinwissen. Da kann ich ja was ich die fünf Sams noch abrufen und was weiß ich alles. Also dieses Allgemeinwissen brauche ich oft ja für einen speziellen Job auch nicht.

00:50:50: Sven Ah, du meinst, es gibt. Es wird irgendwann spezialisierte Modelle geben?

00:50:53: Christoph Ja, das geht ja jetzt schon in die Richtung. Modelle, die zwar gut im Reasoning sind oder die Modelle, die Tools besonders gut bedienen können oder die Koten können. Ja, und das sieht man in verschiedenen Benchmarks, dass diese Modelle auch durchaus unterschiedlich sind und nur diese großen allgemeinen Frontier Modelle sind, versuchen gut in allem zu sein. Mhm. Ja.

00:51:13: Sven Ja, ja, macht Sinn, denke ich. Also genau. Ja. Haben noch ein paar Dinge. Du hast eben Qualitätskontrolle genannt. Und du hast Frontier Modelle genannt. Hätte ich auf jeden Fall noch zwei Punkte. Fangen wir mal bei den Frontier Modellen an, Also wir nutzen im Moment die meisten Nutzen.

00:51:38: Sven Die die Modelle von OpenAI bzw von Claude. Die Chinesen sind jetzt ziemlich gut und richtig gut. Wo stehen wir als Europäer? Ja, das.

00:51:50: Christoph Ist eine gute Frage. Natürlich, jedem fällt sofort Mistral ein. Ich glaube, das ist unser Vorzeigeunternehmen in Frankreich, die nicht schlecht sind. Aber man muss auch sagen und gerade die letzten Entwicklungen haben das ja noch mal gezeigt, die sind natürlich nicht auf dem Level wie jetzt die Frontier Modelle in den USA oder auch auch in China. Und Mistral hat ja jetzt gerade vor kurzem entschieden, dass sie eben auch Modelle hosten.

00:52:12: Christoph Das hat dann bei manchen zu einem Aufschrei geführt. Und jetzt? Die letzte Hoffnung Europas gibt jetzt quasi auch auf. Ich würde das gar nicht so dramatisch sehen. Also wenn da gute Modelle aus China kommen und das sind Open Weight Modelle, also Open Source, warum nicht die nutzen und auch quasi auf unserer europäischen Hardware betreiben nach unseren Datenschutzrichtlinien, DSGVO usw Da sehe ich erst mal nichts schlechtes dran.

00:52:37: Christoph Und da muss eben sagen, diese Milliarden, die von den großen Laboren wie gerade OpenAI und der Drop investiert werden in immer wieder die letzten neuesten besten Modelle. Das ist extrem schwierig hier auch aus Europa Europa heraus dieses Wettrennen mitzuhalten. Und die Frage ist auch Müssen wir das eigentlich? Und wir haben ja eben diskutiert. Für viele, viele Anwendungen in der Industrie brauche ich diese, diese gigantischen Frontiermodelle eigentlich nicht.

00:53:03: Christoph Da brauche ich nicht Quantenphysik und und das und das und das, sondern da muss ich meinen meinen Job gut machen. Und da ist es, glaube ich, eher wichtiger, dass ich mich darauf verlassen kann, dass läuft in Europa. Das richtet sich an unsere Datenschutzbestimmungen, an unsere Gesetze, Das ist hier gehostet und das können wir durchaus in Europa machen. Da sehe ich also gar nicht, dass wir da sehr weit hinterher sind.

00:53:24: Christoph Natürlich, ein bisschen schon, aber wir haben auch eine starke Industrie hier. Wir sind oft höher automatisiert in der Industrie als in den USA zum Beispiel oder in China. Und ich glaube schon, dass wir da auch den Sprung Richtung Automatisierung durch schaffen werden.

00:53:41: Sven Ja, ich meine, das eine ist, wir haben die Open Weight Modelle, aber Mist. Also Mistral hat aufgehört, eigene Modelle zu entwickeln oder wie? Das habe ich so nicht gesagt.

00:53:53: Christoph Das habe ich so nicht gesagt.

00:53:54: Sven Ich glaube, das sagen vielleicht.

00:53:55: Christoph Manche, aber das ist, glaube ich.

00:53:56: Sven Nicht der Punkt.

00:53:56: Christoph Nein, aber sie haben zumindest sagen wir nehmen auch jetzt Modelle, die wir auf unsere Hardware betreiben.

00:54:03: Sven Das war die Aussage. Ja, ja, okay. Ich meine, das denke ich auch. Macht das auch. Ja, genau. Macht die.

00:54:10: Christoph Auch.

00:54:11: Sven Jetzt nicht auf eigener Hardware, sondern mit Hardware. Aber dass wir da so. Man muss auch sagen, für.

00:54:18: Christoph Spezielle industrielle Anwendungen nachher ist ja das Feintuning auch noch mal wichtig. Ja, und ich kann ja durchaus allgemein trainierte Modelle aus China nehmen, die die open weites und im Prinzip jetzt ein Feintuning an der europäischen Industrie oder oder Industrie Anwendungen hier im Prinzip noch mal drauf trainieren. Das kann ich ja.

00:54:36: Sven Auch machen alright Qualitätskontrolle finde ich schon ein guter Punkt. Du hast ja, das ist ja auf jeden Fall eine der Herausforderungen. Ja klar, hätte ich auch jetzt so als letzten Punkt noch mal diskutiert. Die LM sind einfach nicht deterministisch. Genau. Wie geht man. Wie geht man damit man damit um? Wie soll man damit umgehen?

00:55:00: Christoph Das ist definitiv eine spannende Frage. Also erst mal setzen. Das ist auch einer der Gründe. Wir haben ja ganz am Anfang über so die ersten Use Cases gesprochen. Und wie tasten sich eigentlich Unternehmen an eine Strategie ran? Und die meisten Unternehmen fangen mit internen Prozessen an, also zum Beispiel internes Knowledge Management? Ja, also wir arbeiten mit einer großen Bank, die haben gigantische Prozessdokumentation, Systeme teilweise noch ausgedruckt oder in PDFs, Tausende von Seiten.

00:55:29: Christoph Und die werden jetzt in einen Chatbot eingesetzt über ein System, so dass Mitarbeiter im Prinzip einfach fragen können und sich Dinge erklären lassen können. Das ist so ein Use Case. Da ist dann Probleme in der Qualität nicht ganz so schlimm, weil das natürlich nicht nach außen vordringt. Da wird dann der Mitarbeiter sagen also ich kriege hier völligen Unsinn raus, sorry.

00:55:47: Christoph Und dann kann man sich das angucken und kann die Qualität verbessern. Aber dadurch entsteht noch kein Imageschaden für eine Bank oder ein Unternehmen. Ja, es nach draußen zu lassen, zu den Kunden oder Wettbewerbern ist dann schon ein anderer Schritt. Und da ist ist natürlich die Qualitätskontrolle viel viel wichtiger, Weil wenn da irgendwie Unsinn kommt oder vielleicht sogar auch auch toxische Dinge, kann man ja alles nicht ausschließen, kann das erheblichen Imageschaden plötzlich verursachen.

00:56:14: Christoph Ja.

00:56:15: Sven Ja, ja, ich muss lachen, weil ich das neulich hatte ich mit meiner Bank hatte ich eine Frage und dann haben die wegen so einer wegen der Junior Karte von meiner Tochter und dann kommt erst der Chatbot. Ja, ja und dann hat der kompletten Bullshit erzählt. Dann habe ich gedacht. Also habe ich gesagt Bist du dir wirklich sicher, dass das so funktioniert?

00:56:34: Sven Ja, ja, ja, das geht so, geht zum Geldautomat und macht Genau das hat natürlich überhaupt nicht funktioniert. Und dann? Dann. Dann bin ich zurück und habe gesagt, das war kompletter Nonsens. Okay, dann weiß ich nicht weiter. Da kommt jetzt ein Mensch, und der Mensch hat mir ganz anderes erzählt, habe ich gedacht, Oh, das ist jetzt also das ist jetzt wirklich ganz schlecht, also bei Banken.

00:56:55: Christoph Gerade bei einer Bank. Ja, es gibt das andere schöne Beispiel, das erzählt man sich. Ich weiß nicht, ob es wirklich passiert ist. Angeblich in Lateinamerika. Da gab es eine Fastfoodkette, die hat so ein Telefon Order System und hat sich da super einfach gemacht, hat einfach das, was der Kunde am Telefon sagt, transkribiert und an Cloud geschickt. Und dann haben viele Leute das rausgekriegt und haben gesagt Nein, ich will eigentlich nichts bestellen, aber ich habe folgende Aufgabe oder Ich habe folgende Sache und man hat im Prinzip freien Zugriff auf Cloud.

00:57:23: Sven Also das ist jetzt so ein Klassiker, also dass das im Grunde genommen so Kundenservice Systeme genutzt werden, um umsonst umsonst.

00:57:36: Christoph Irgendwelche LS zu nutzen.

00:57:38: Sven Ganz genau so, dass du große Aufgaben an die an den Telekom Chatbot auslagert, oder?

00:57:45: Christoph Das haben wir wirklich auch erlebt, dass ein Kunde will quasi ein Infosystem an seine Kunden machen. Und wenn dann der Kunde fragt Was ist denn so die beste Lösung? Und der Chatbot plötzlich das Wettbewerbsystem da nennt? Ja, das kann ja passieren. Solche Dinge, die muss man natürlich über Guardrails dann entsprechend einkreisen und verhindern.

00:58:03: Sven Ja gar Trails.

00:58:07: Sven Was wäre so ein Beispiel für Trails?

00:58:09: Christoph Ja, zum Beispiel. Also Beispiel Ich will einen Chatbot machen, der mir vegane Kochrezepte herausgibt. Ja, und dann muss aber sicherstellen, dass es auch wirklich vegan ist und er darf da nicht irgendwie auswüchsen. Und da darf er jetzt noch irgendwas Fleischliches oder so dabei sein. Oder das Beispiel der Ich soll meinen Kunden beraten, was ich Auto oder irgendwas und der darf natürlich nicht das Wettbewerbsprodukt dann erwähnen oder oder sogar irgendwie empfehlen.

00:58:34: Christoph Und dafür brauche ich gar Trails. Das wird in der Regel über über Renforce Learning noch mal über ein Feintuning gemacht. Das ist aber auch nicht perfekt.

00:58:42: Sven Aber ist das was für normales Unternehmen will? Also keine Ahnung ich.

00:58:52: Sven Also ist Feintuning Hört sich schon ziemlich advanced an, würde ich mal sagen. Aber ja.

00:58:58: Christoph Unternehmen machen das.

00:58:59: Sven Schon, aber was? Was also ist Feintuning? Sind es so so system prompts oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:59:05: Christoph Feintuning wird in der Regel über Learning gemacht, das heißt ich beeinflusse das Verhalten des Chatbots. Der ist schon trainiert und der macht schon normale Aussagen, aber vielleicht nicht in die Richtung, wie ich das möchte. So, und dann Ich brauche normalerweise Menschen dafür. Ja, das nennt sich auch Force mit Human Feedback in der Regel. Das heißt, ich stelle eine Anfrage, ich kriege was zurück und jetzt muss ein Mensch beurteilen War das jetzt richtig?

00:59:30: Christoph War das okay oder war das nicht okay? Und es gibt eigentlich nur diesen Wert wieder war gut oder schlecht. Man sieht es oft bei Chatbots, dass ich Daumen rauf oder Daumen runter machen kann. Das kann dafür auch benutzt werden. Und durch dieses Fehlersignal über Force Learning kann ich schlechtes Verhalten quasi wegtrainieren oder unter unterdrücken. So funktioniert das. Und das ist deutlich weniger aufwendig als dieses erste initiale Training.

00:59:54: Christoph Also viel, viel weniger. Ich brauche weniger Daten und und weniger Rechenkapazität. Von daher ist das für Unternehmen machbar. Das wird auch gemacht.

01:00:03: Sven Gut, aber wir sind am Ende angekommen. Noch mal die Zeit. Aber zum Thema, weil du Use Cases erwähnt hast und nicht Determinismus. Also lieber lieber erstmal mit internen Dingen anfangen.

01:00:19: Christoph Mit internen Dingen auf jeden Fall anfangen. Wenig Kunden trauen sich wirklich schon. Raus damit. Ganz ehrlich? Also deine Sparkassen wundert mich fast ein bisschen.

01:00:28: Sven Das war.

01:00:29: Christoph Nicht Sparkasse, aber eine Bank. Interessant. Also meine Bank macht das definitiv nicht. Da gibt es dann nur so deterministische Geschichten. Das merkt man sofort, dass die irgend so ein Baum durchgehen. Das ist dann deterministisch, kann ich überprüfen, aber da Lms dran zu lassen, ist schon gewagt, sage ich mal. Ja, Qualitätskontrolle ist ist extrem wichtig. Ich muss auch immer wieder monitoren, das wird ja alles gelockt und ich muss gucken, was verantworten gabes.

01:00:53: Christoph Es kann durchaus sein, dass so ein Chatbot, der eilt und irgendwann plötzlich in die falsche Richtung geht. Und dann muss man dann sofort eingreifen.

01:01:01: Sven Ja und anderes Thema für Monitoring von Systemen, anderes Thema für einen anderen Tag.

01:01:08: Christoph Genau. Dann käme jetzt noch das ganze prompt Injection, Breaking usw auch noch ein großes Problem. Die ganzen Security ist ein ganz andere Anforderungen als bei klassischen Systemen, die ich auch beachten musste.

01:01:19: Sven Ja, ja.

01:01:22: Sven Würde ich sagen. Auf jeden Fall einige Themen durchgenudelt. Vielen, vielen Dank und.

01:01:29: Christoph Hat mir Spaß gemacht. Komme gerne noch mal und ja, ich hoffe es hat. War interessant. Ich denke ja. Es ist auf jeden Fall ein super super spannendes Thema, mit dem sich jeder beschäftigen muss.

01:01:38: Sven Ja, ja, also ich hoffe auch, dass alle für die, die es bis zum Ende ausgehalten haben, das viel gelernt haben. Ich denke schon, dass es. Also für mich waren jetzt auch wieder ein paar erhellende, einige erhellende Dinge dabei, die ich so vorher gar nicht auf dem Schirm hatte, trotz allen Gesprächen, die es gab. Aber ich denke auch da muss man kann, man kann eine Thema nicht aussitzen.

01:02:02: Sven Aber auf der anderen Seite, man darf auch nicht zu forsch rangehen, weil sonst. Also forsch im Sinne von gesagt haben die ich mach mal, ich gehe mal, ich gehe mal direkt raus und die erste Anwendung ist direkt eine Public Anwendung. Also muss ich auch gleich noch mal einen Kunden anrufen.

01:02:18: Christoph Und darüber hinaus. Also es ist natürlich ein Thema für jedes Unternehmen letztendlich, da muss ich damit beschäftigen. Aber es ist auch ein Thema für uns als Gesellschaft. Das ist mir auch wichtig und ich glaube, jeder muss sich da auch Gedanken machen oder diskutieren, überlegen. Parteien, Gremien, Gesellschaft, steile, alle. Wir laufen da in eine große Veränderung rein.

01:02:38: Sven Ja, ja, ja, ja, also ich vermutlich zu schnell. Das ist die Frage.

01:02:45: Christoph Ob wir es verlangsamen können. Wir werden sehen. Sehr, sehr spannende Zeiten.

01:02:50: Sven Live in Interesting Times Damit. Vielen Dank.

01:02:54: Christoph Sehr gerne.

01:02:54: Sven Sven, hast du mich.

01:02:55: Christoph Super gefreut. Bis zum nächsten Mal. Danke. Tschüss. Tschau. Tschau. Tschüss.

01:03:00: Sven War noch in der Zeit, oder? Super.

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